Winter / Frühjahr 19.01. – 25.03.26
Frühjahr / Sommer 20.04. – 10.07.26
Sommerakademie 31.07. – 28.08.26
Herbst / Winter 14.09. – 17.11.26

Bitte beachten Sie bei den Kursterminen immer den Farbcode für das Trimester.

Die freien Kursplätze beziehen sich auf das aktuelle bzw. auf das nächste angegebene Trimester. Die Preisangabe bei Veranstaltungen mit mehreren Trimestern gilt jeweils für ein Trimester.

 


     Kunstgeschichte

  44. Hell und Dunkel
Hell und Dunkel bilden die Grundlage visueller Wahrnehmung und Gestaltung − Malewitschs schwarze und weiße Quadrate hoben sich damit von der profanen Alltagswelt ab. Die vielfältige Metaphorik und Funktionen des Helldunkels werden an prägnanten Beispielen von der Kunst der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart verfolgt.
Kursleitung: Dr. Ulrich Pfarr
Dienstags, 19.30 −21.00 Uhr
1 Veranstaltungen
25,00 Euro, exkl. Arbeitsmaterial   
Kurstermine:
17.03.26    






15 Plätze frei




  45. Grau und Farbe
Seit Goethes Farbenlehre wissen wir, dass Farbe keine objektive Eigenschaft von Gegenständen ist, da ihre Wahrnehmung wechselnden Umweltbedingungen und subjektiven Faktoren unterliegt − Impressionismus und Expressionismus zogen daraus unterschiedliche Konsequenzen. Die von der Antike bis in die Gegenwart greifbaren Pendelbewegungen zwischen der Präferenz für Grau oder gedämpfte Farben einerseits und bunter Farbigkeit anderseits sowie daraus folgende Farbsysteme werden mit Bildbeispielen exemplarisch vorgestellt.
Kursleitung: Dr. Ulrich Pfarr
Dienstags, 19.30 −21.00 Uhr
1 Veranstaltungen
25,00 Euro, exkl. Arbeitsmaterial   
Kurstermine:
09.06.26    






15 Plätze frei




  46. Vortrag Queere Kunst?
Vortrag: Teresa Jungwirth Geschlechtlichkeit in den Zeichnungen Martina Küglers Geschlechtlichkeit mit all ihren Mehrdeutigkeiten für menschliche Beziehungen wird in der Kunst von jeher in vielen Varianten abgebildet. Die 2017 verstorbene Frankfurter Künstlerin Martina Kügler hat diesen Themenkreis in ihren Zeichnungen mit meisterlicher Virtuosität in einfachen Bleistiftstrichen bearbeitet. Männlichkeit und Weiblichkeit treffen dabei in teils drastischer Deutlichkeit aufeinander, vermischen sich aber auch zu gender-fluiden Wesen, mit rätselhafter Identität. Dabei eröffnet Kügler neue, ideologiefreie Perspektiven auf Geschlechtlichkeit, Erotik und Sexualität und spielt ironisch mit hergebrachten Konventionen der Kunstgeschichte. Teresa Jungwirth ist Soziologin, Journalistin und Kunsthistorikerin. In ihrer Arbeit zur Geschlechtlichkeit in den Zeichnungen Martina Küglers stellt sie die Arbeiten der Künstlerin in den zeitgeschichtlichen Zusammenhang der 1970er und 1980er Jahre. Sie zeigt anhand von Beispielen, wie sich Kügler ironisch mit Vorbildern der Kunstgeschichte auseinandersetzt und vertritt die These: Durch das Spiel mit Identitäten und Rollenbildern nahm Kügler bereits vor einem halben Jahrhundert zeichnerisch vorweg, was heute unteranderem unter dem Stichwort Genderstudies diskutiert wird.
Kursleitung:
Freitags, 18.00–20.00 Uhr

25,00 Euro, exkl. Arbeitsmaterial   
Kurstermine:






20 Plätze frei